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Artikel: Hypoallergener Schmuck: So vermeidest du Hautreizungen

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Hypoallergener Schmuck: So vermeidest du Hautreizungen

Schmuck kann wunderschön sein – aber nicht, wenn er die Haut reizt! Manche Materialien lösen Allergien oder Hautirritationen aus. Erfahre hier, worauf du achten solltest, wenn du empfindliche Haut hast.

Warum reagiert die Haut auf Schmuck?

Hautreizungen durch Schmuck entstehen oft durch Metalle. Die Haut wird rot, juckt oder bildet sogar Bläschen. Das passiert besonders oft an Fingern, Ohren oder am Hals, wo Schmuck direkt aufliegt.

Diese Materialien sind hautreizend

  • Nickel: Das häufigste Allergen in Schmuck. Es steckt oft in Modeschmuck oder als Legierungsbestandteil in Silber- oder Goldschmuck.

  • Kupfer: Kann die Haut verfärben und in manchen Fällen Irritationen auslösen.

  • Messing: Enthält oft Nickel oder Kupfer und kann Hautreaktionen verursachen.

  • Chrom & Kobalt: Diese Metalle kommen seltener vor, können aber ebenfalls Allergien auslösen.

  • Blei: Wird manchmal in Modeschmuck verwendet und kann nicht nur Hautreizungen, sondern auch gesundheitliche Risiken verursachen.

  • Cadmium: Ein giftiges Metall, das in einigen Schmuckstücken enthalten sein kann und langfristig gesundheitsschädlich ist.

Reizung vs. Allergie

Hautreizungen sind nicht immer gleich Allergien. Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe, die langfristig bestehen bleibt. Eine Hautreizung (auch Irritation) hingegen ist nur vorübergehend.

Häufigkeit von Nickelallergien

Nickelallergien zählen zu den häufigsten Kontaktallergien weltweit. In Deutschland sind etwa 10 bis 12 Prozent der Bevölkerung betroffen, wobei insbesondere junge Frauen häufiger unter einer Nickelallergie leiden. Weltweit sind schätzungsweise 8,5 Prozent der Menschen allergisch gegen Nickel. In Europa sind über 50 Millionen Personen betroffen, davon in Deutschland knapp zwei Millionen.

Woran erkennst du hautfreundlichen Schmuck?

  • Nickelfreie Produkte: Achte auf die Kennzeichnung „nickelfrei“ oder „hypoallergen“.

  • Edelmetalle: Reines Gold (ab 14 Karat), Platin oder Titan sind meist gut verträglich.

  • Chirurgenstahl: Eine gute Alternative für empfindliche Haut.

  • Vergoldeter oder rhodinierter Schmuck: Diese Beschichtungen verhindern, dass allergieauslösende Metalle mit der Haut in Kontakt kommen.

Hypoallergener Schmuck

Schmuck muss in der EU bestimmte Kennzeichnungen haben, besonders wenn er gesundheitsschädliche Stoffe enthält. Zum Beispiel gibt es Grenzwerte für Nickel, Blei und Cadmium. Hersteller müssen sicherstellen, dass ihr Schmuck diese Vorschriften einhält, aber eine allgemeine Pflicht zur „hypoallergenen“ Kennzeichnung gibt es nicht.

Tipps für empfindliche Haut

  • Kaufe Schmuck, der gekennzeichnet ist
  • Wenn du dir unsicher bist, trage neuen Schmuck erst ein paar Stunden und beobachte deine Haut.

  • Nimm deinen Schmuck ab beim Schwitzen oder im Wasser – Feuchtigkeit kann allergische Reaktionen verstärken.

  • Wähle Schmuck aus sicheren Materialien (siehe oben).

So kannst du sicherstellen, dass dein Schmuck nicht nur schön, sondern auch angenehm zu tragen ist!

Quellen:

  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) – Informationen zu Nickelallergien

  • Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) – Hautreaktionen durch Metalle

  • Verbraucherzentrale – Tipps für Allergiker

 

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